Glückwunsch vom Bauleiter

Herr S. ruft uns zwar nicht wie versprochen an, aber nimmt wenigstens meinen Anruf entgegen. Das nenne ich Fortschritt. Herr S. beglückwünscht uns zu unserem Elektriker Herrn H. Vermutlich werden wir auch in diesem Fall nie erfahren, welche Motivation hinter dem ganzen Theater vorher steckt. In jedem Fall ist es Zeit- und Nervenraubend.

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Drohung mit Standard

Wir können Herrn S. wieder nicht erreichen. Das scheint langsam System zu haben. Wir rufen den ursprünglich vorgesehenen Elektriker Herrn H. an, um seine Kapazität zu erfragen; er könnte unser Haus inklusive Sonderwünsche mit Elektrik ausstatten. Nach etlichen Versuchen unseren Bauleiter Herrn S. zu erreichen gelingt das Unfassbare: er nimmt ab. Herr S. verdeutlicht uns, dass er Herrn B. auf unserer Baustelle möchte, weil er der Beste Elektriker sei. Wir erläutern die Situation und erklären, dass wir nicht auf unsere Sonderwünsche verzichten werden. Ich denke unsere Haltung ist durchaus nachvollziehbar. Aber nicht für Herrn S. Wie in der Vergangenheit (Stichwort Baustellenüberfahrt) kommen wir an den Punkt, dass Herr S. die Situation einfach nicht verstehen möchte. Wieder führt die eingeschränkte Kommunikationsbereitschaft zur Eskalation und Herr S. droht, dass er nur an den Interessen von HS-Solid interessiert sei und wenn wir weiter seine Zeit stehlen würden, dann sorge er dafür, dass wir nur den Standard bekommen. Mein Lebenspartner war während dieses Telefonats zugegen und bezeugt diese unverschämten Aussagen. Déjà-vu: HS-Solid ist weder an Lösungen noch an guter Zusammenarbeit interessiert; Verantwortungsgefühl im Unternehmen, unserer Auffassung nach, nicht verwurzelt.

Kommunikation oder Nicht-Kommunikation

4. Dezember 2013: Wir rufen Herrn B. von Elektroinstallation R. Bratge an, um zu klären, wie wir seine Arbeit mit dem Trockenbauer koordinieren können, da wir gerne LED-Spots und Außenbeleuchtung verbaut hätten (letzteres nicht im T&C Standard vorgesehen). Im Verlauf des Gesprächs erklärte mir Herr B., dass er keine Kapazitäten für unser Haus frei hätte und Herr S. in zwänge diesen Auftrag auszuführen. Ferner ist Herr B. nicht bereit Sonderwünsche zu erfüllen, weil er schon den Standard kaum schafft. Da wir auf unsere Sonderwünsche nicht verzichten möchten, rufen wir Herrn S. ca. elfmal über den Tag verteilt an und erreichen ihn nicht. Ich würde als Bauleiter das Telefon und meine Kommunikationsfähigkeit als die wichtigsten Werkzeuge betrachten und jeden entgangen Anrufer zurückrufen. Wenn wir uns auf den womöglich erpressten Elektriker einlassen würden, hätten wir weder Terrassen noch Eingangsbeleuchtung. Wir müssten nach Fertigbau des Hauses eigens einen Elektriker beauftragen, der dann wieder die Wände verunstalten müsste. Unhaltbar!

Welcher Elektriker soll es sein?

Wir rufen den für unser Haus vorgesehenen Elektriker Herrn H. von der Firma Elektro Arndt & Hartmann an, um einen Aufmaßtermin zu vereinbaren. Er war erstaunt von uns zu hören und erklärte, dass er keinen Auftrag zu unserm Haus vorliegen habe. Wir rufen Herrn S. an und bitten um eine Erklärung. Wir erfahren, dass Elektroinstallation R. Bratge bei uns arbeiten soll.

Kundenorientierung

25. November 2013: Wir erhalten von HS-Solid eine Gutschrift über 2.250,00 EUR für den Kaminofen. Da der Ofen aber mit 3.500,00 EUR im Kaufvertrag steht, stellen wir Herrn S. die Frage wofür er denn 1.250,00 EUR haben möchte. Aus dieser Frage entwickelte sich ein Streit, der bemerkenswerte Verhaltensmuster und Aussagen seitens HS-Solid zu Tage förderte.

  • Herr S. erklärt, 1.250,00 EUR sind für den entgangenen Gewinn.
  • Herr S. erklärt, 1.250,00 EUR sind für entstandene interne Aufwendungen.
  • Herr S. erklärt, wir müssen Sie nicht über unsere internen Vorgänge oder Berechnungsmuster aufklären.
  • Die Geschäftsleitung lässt sich verleugnen und lässt Herrn S. die Angelegenheit ausbaden.
  • Herr S. bricht Telefonate ab, wenn er keine Lust mehr hat zu sprechen. Ein Bauleiter der einfach auflegt!
  • Vom Sekretariat versprochene Rückrufe finden nicht statt.
  • Herr S. erklärt mir persönlich, ich zitiere: „ich bin nicht Kundenorientiert“.

Da wir natürlich nicht auf den 1.250,00 EUR sitzen bleiben wollen, haben wir einen Anwalt konsultiert und erfahren, dass das verhalten seitens HS-Solid zwar augenscheinlich dreist und kundenunfreundlich ist aber im rechtlichen Rahmen möglich. Und wieder bestätigt sich, HS-Solid ist weder an Lösungen noch an guter Zusammenarbeit interessiert. Zähneknirschend nehmen wir den Abschlag von 1250,00 Euro hin. Übrigens auf Nachfrage bei Öko-Rhein, die den Kaminofen bestellt und eingebaut hätten, erfahren wir, dass dieser natürlich noch nicht bestellt wurde.

Erste Bauarbeiten oder bemerkenswerter Informationsfluss

Nicht durch unsern Bauleiter Herrn S., sondern per E-Mail durch die Gemeinde Dallgow erfahre ich dass die Firma Remus mit dem Bau der Bodenplatte begonnen hat. In der E-Mail informiert mich die Gemeinde, dass ein LKW-Fahrer der Firma Remus nicht die mittlerweile erstelle Baustellenüberfahrt benutzte und den Bordstein beschädigte. Was sagt man dazu?

Man stelle sich einmal vor, man erfährt nicht durch HS-Solid vom Erstellen der Bodenplatte oder von HS-Solids Bauleiter Herrn S., sondern von der Gemeinde, in der man sein neues Eigenheim baut. Kann man so etwas noch steigern? Entsetzt und völlig paralysiert vom Verhalten dieser Firma, versuchen wir die Situation zu regeln. Natürlich möchten wir uns nicht nehmen, ein Auszug des Schriftstückes der Gemeinde zu posten, so etwas möchte man schließlich teilen.

Kommunikation ist einfach nicht die Stärke von Herrn S. Schriftlich bat ich Herrn S. zwecks Schadenregulierung mit der Gemeinde Dallgow in Kontakt zu treten. Ich zitiere die Antwort des Herrn S. […] Da wir, Fa. HS-SOLID Bautreuhand GmbH & Co. KG, keine LKWs im Einsatz haben sind wir nicht die Verursacher der Schäden an Ihrem Bordstein. Ihre Schadensersatzansprüche richten Sie bitte an dem Verursacher. Die von uns eingesetzten Nachunternehmer sind selbstständig. […] Interessant, jetzt soll ich mit dem Tiefbauunternehmer reden; Tage zuvor hat Herr S. mich darauf hingewiesen, dass ich nicht mit dem Tiefbauer reden darf.  HS-Solid gehört wohl auch zu den Unternehmen, die gerne Aussagen so verdrehen, dass sie zu möglichst wenig Arbeit und Verantwortung führen.  Wir hoffen inständig, dass möglichst viele Interessenten an Town & Country im Raum Berlin diese Zeilen lesen und sich das Verhalten genau vor Augen führen.